Altenburger

Neues Buch zum Schweizer Steuerrecht von Peter R. Altenburger

21. 10. 2011

Peter R. Altenburger veröffentlicht Erstauflage “Internationales Steuerrecht der Schweiz in a nutshell”

Die als Einführung dienende Veröffentlichung von Peter R. Altenburger gibt einen kompakten Überblick über das internationale Steuerrecht der Schweiz, welches in den vergangenen Jahren eine geradezu rasante Entwicklung erfahren hat.

Die Schweiz ist eine grosse Verfechterin des Bilateralismus und hat mittlerweilen gegen 100 Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Im Rahmen einer Ausland-Inland-Betrachtung und somit aus Sicht eines imaginären ausländischen Investors soll der Frage nachgegangen werden, was ein bilaterales Doppelbesteuerungsabkommen ist und wie ein solches funktioniert. Dabei gilt es auch, den internationalen Informationsaustausch zu erörtern. Im Zuge der von der OECD propagierten TIEA („Tax Information Exchange Agreement“) und des faktisch dahingefallenen Bankkundengeheimnisses hat sich der Informationsaustausch über die Grenze zu einer eigenen Rechtsdisziplin entwickelt.

Bevor man diese spannenden internationalen Fragen angehen kann, müssen jedoch die nationalen Grundlagen erarbeitet werden. Wer ist in der Schweiz ansässig, und wer ist nur wirtschaftlich zugehörig?

Für den imaginären ausländischen Investor sind Fragen rund um die Verrechnungssteuer von zentraler Bedeutung. Im Englischen spricht man von einer „trap of the unwary“ und meint damit eine Falle, in die man besser nicht hineintritt. Die zum Satz von 35% erhobene Verrechnungssteuer ist auch mehr als 40 Jahre nach ihrer Einführung berüchtigt, und hat mit all jenen die ungewollt in ihre Fänge geraten sind, eine lange Spur hinterlassen.

Schliesslich gilt es den Steuerstandort zu erörtern. Weshalb ist die Schweiz aus Sicht des imaginären ausländischen Investors so attraktiv und weshalb steht die Schweiz mit der EU im Widerstreit?

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